SV Schlottwitz AH- SV Struppen AH

SV Schlottwitz AH- SV Struppen AH 0:4 (0:2)

Nachdem am Freitagnachmittag ein heftiger Gewitterguss im Müglitztal niedergegangen war, warteten beste Platz- und Wetterbedingungen auf beide Fußballmannschaften. Beflügelt vom Wissen, dass es in der Vergangenheit stets anspruchsvolle, hochklassige und vor allem faire Begegnungen gegen die Sportfreunde aus Schlottwitz gab, ging unsere Mannschaft gut motiviert in die Partie. Struppen konnte sich diesmal bereits in den ersten Spielminuten die Kontrolle über das Geschehen im Mittelfeld sichern und nahezu jede Angriffsbemühung der Gegner vereiteln. Besonders wirkungsvoll war es, dass unsere schnellen Abwehrspieler sofort nach Ballgewinn eigene Offensivaktionen über die Außenbahn einleiteten. Auch unser Mittelfeld verdiente sich an diesem Tag die Bezeichnung Kreativabteilung redlich. Mit gezielten Bällen auf die kampfstarken Spitzen wurden immer wieder verheißungsvolle Chancen herausgespielt. So dauerte es auch nur drei Minuten, bis nach schöner Vorarbeit von Schmidt und straffem Flachschuss von Schenke der Ball zum 0:1 im langen Eck des Schlottwitzer Kastens einschlug. Das zweite Gästetor fiel in Minute 40, als Gogolok, nachdem er von Schenke und Kinseher mustergültig in Position gebracht wurde, eiskalt verwandelte. Mit diesem 0:2 für Struppen ging es dann in die Pause. Bei so einer Auswärtsleistung gab es glücklicherweise keine Veranlassung, große Änderungen vorzunehmen. Denn durch die Osterferien war es diesmal wieder schwierig, genug Personal aufzubieten. Der einzige Ergänzungsspieler Knauthe ersetzte bereits Mitte der ersten Hälfte den angeschlagenen Schenke gleichwertig. Auch in Hälfte zwei konnten die Gäste das Tempo hochhalten und regemäßig gefährlich im Schlottwitzer Strafraum auftauchen. Schmidt kämpfte sich in der 83. Minute durch mehrere Verteidiger und vollendete gekonnt zum umjubelten 0:3. Zwei Minuten konnten die Struppener erneut feiern, denn der zentrale Mittelfeldspieler Morgenroth nutzte eine Verwirrung vor dem Strafraum der Heimmannschaft und schoss aus 20 Metern straff in die lange Torecke zum 0:4 Endstand. Unser Dank gilt dem Schiedsrichter, der die Partie souverän und umsichtig leitete und zu jeder Zeit absolut auf Ballhöhe agierte.

Aufstellung: Lamprecht, Pfaff, Göpfert, Kinseher, Gogolok, Schenke, Eidam, Morgenroth, Schmidt, Falk, Edtmaier
Reserve: Knauthe
Torschützen: 0:1 Schenke, 0:2 Gogolok, 0:3 Schmidt, 0:4 Morgenroth