B-Junioren Hohnstein Helau : Struppen Schelle Schelle 0:3 (0:1)

Kein Faschingsscherz, das Ergebnis stimmt.

Da pünktlich zum grauem Novemberwetter die Grippewelle Struppen erreichte, stehen gerade mal 11 Spieler zum Anpfiff bereit. Dann noch der stürmige Wind und ein holpriger Rasen (als Struppener wissen wir nur zu gut, das man einen Rasenplatz um diese Jahreszeit nicht besser hinbekommt). Alles in allem, keine guten Vorzeichen um endlich die Kurve zu bekommen.

Wir könnten jetzt mit viel Pathos von einem großartigen Spiel, mit großartigen Szenen und einem noch größeren Sieger schreiben. Doch wir betrachten dieses Spiel mal ganz sachlich und nüchtern:

Die Körpersprache zur Vorwoche sollte eine andere sein, haben unsere Jungs erfüllt. Einsatzwille und Laufbereitschaft, wurde abgeliefert. Den Abschluss suchen, ja, Daumen hoch. Dem Nebenmann die Fehler vorhalten? Wurde sein gelassen. Den Gegner vom eigenen Tor fernhalten, da Eric nur zweimal eingreifen musste, erfüllt. Bis zum Abpfiff Vollgas geben um mindestens ein Tor mehr als der Gegner zu erzielen, das Ergebnis steht.

Zu den Toren:

0:1; 20. Minute: Tim den Wind richtig berechnet und von der Grundlinie unter die Latte gezaubert.

0:2; 60. Minute: Freistoß Steffen kurz nach der Mittellinie gefühlvoll in den Sechzehner und der Gegner vollendet unhaltbar.

0:3; 69. Minute und das kurioseste Tor: Es gibt Schiedsrichterball, da vor dem Pfiff Hohnstein am Ball war, soll dieser auch wieder dorthin. Max, H. spielt den Ball hoch in Richtung Torhüter, der Ball von einer Windböe getragen, wird für den Hüter zum Verhängnis, dieser muss den Ball durch die Finger rutschen lassen und landet zu aller entsetzen im Tor. Auch wenn gemeckert wird, war nicht beabsichtigt.

Gibt das Ergebnis dem Spielverlauf wieder? Ja!

In Halbzeit eins, Einschussmöglichkeiten gefühlt im Minutentakt, die mitgereisten Eltern haben büschelweise graue Haare bekommen. Zur Halbzeit unkte man ob sich dies rächen wird.

In Halbzeit zwei nicht mehr ganz so oft in der gefährlichen Zone, aber immer noch genügend Möglichkeiten liegen gelassen. Zum Schluss war „die Angst vorm ersten Dreier“ förmlich zu spüren.

Fazit:

Wir haben in dieser Saison schon weit bessere Spiele abgeliefert, doch diesmal kommen wir mit Punkten vom Windhügel aus Hohnstein zurück.

So fühlt es sich also an, wenn man das Feld als Sieger verlässt.

Nächste Woche bitte dran bleiben und möglichst nachlegen.

 

Das Trainerteam.