Pokal SV Struppen : SpG Graupa  0:10 (0:6)

Pokal: 09.09.17

SV Struppen : SpG Graupa  0:10 (0:6)

Das normalste ist eingetreten. Die Dreier-Spielgemeinschaft erreicht locker die nächste Runde.

Bevor nun alle Fußballexperten mit erhobenen Zeigefinger hervorkommen, kurz die Rahmenbedingungen: Sowohl Graupa, als auch Wesenitztal, spielten in der vergangenen Saison mit ihren C- und B- Junioren Kreisliga. Und auch die diesjährige B ist Kreisligist. Von den 14, auf dem Spielformular vermerkten Spielern, gehören 7 zum älteren Jahrgang (2001) und 7 sind jüngerer Jahrgang (2002), unsere 14 Spieler: 1x 2001; 10x 2002; 3x 2003.

Wer das Spiel verfolgte und diese Zahlen einordnet, versteht jetzt warum ich Spielgemeinschaften offen gegenüber stehe.

„Früher war alles besser“, zu den alten glorreichen Zeiten ging man solchen ungleichen Duellen lieber aus dem Weg, indem man für den Pokalwettbewerb einfach nicht meldete.

Ich bin der Meinung aus solchen Spielen kann man nur lernen. Einerseits sieht man, was in der Altersklasse möglich ist, andererseits heißt es gegenhalten und Charakter zeigen, so wie im Vorjahr gezeigt.

Zum Spiel selbst: Da man bereits im Testspiel unter die Räder kam, waren die Ziele der Reihe nach:  weniger Gegentore, evtl. selbst Einnetzen, das Spiel lange offen halten, die Sensation schaffen.

Auf alle Fälle als Mannschaft auftreten und 100% Einsatz bringen.

Da sehr zeitig die ersten Treffer fielen, war an ein offenes Spiel und eine Sensation nicht mehr zu denken. Auch ein Treffer war uns nicht vergönnt. Doch kamen wir, anders als im Test, sogar zu Abschlüssen. Zumindest das mit den Gegentreffern haben wir erreicht, auch wenn die Zahl zehn nicht gut klingt. Graupa trug die Angriffe mit Tempo über die Außen vor und das Nachrücken war konsequent. Dadurch hatten wir immer wieder Probleme mit der Zuordnung und dem Zugriff auf Gegner und Ball.

Was mir für die nächsten Spiele Hoffnung macht: Auch wenn allen klar war, dass es eine Niederlage geben wird, ärgerten sich unsere Spieler über die unterlaufenen Fehler, keiner ging locker und fröhlich vom Platz. Und ganz wichtig, die Fehler wurden nicht beim Nebenmann gesucht.

Also, die Einstellung stimmt. Jetzt heißt es im Training weiter Gas geben, die Trainingsinhalte annehmen und das Glück erzwingen.

 

Also dann „Sport frei“

Bernd Eidam